TG BIBLIS HANDBALL

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FSG Biblis/Gernsheim muss wieder zittern

22:23 im Kellerduell mit Gersprenztal

 

 

"Diesmal hat sich eindeutig gezeigt, dass wir ohne ordentliches Training nichts holen können." Sascha Köhl, Trainer des Handball-Bezirksoberligisten FSG Biblis/Gernsheim, war nach der 22:23 (9:13)-Niederlage beim seitherigen Vorletzten FSG Gersprenztal sichtlich bedient.

 

Und für den Saisonendspurt befürchtet er das große Zittern. "Im Abstiegskampf wird es jetzt richtig eng", hätte er sich mit seinem Team nur zu gerne da rausgehalten, "aber bei nur noch drei Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz und einer Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten, muss man realistisch sein. Ab jetzt geht es nur noch um den Klassenerhalt".

 

Die Bibliserinnen erwischten noch einen guten Start, erspielten sich viele Chancen in den ersten zehn Minuten, scheiterten aber das ein ums andere Mal im Abschluss. "Wenn wir da unsere Möglichkeiten nutzen, läuft das Spiel ganz anders", so Köhl, der die Schwächen "eindeutig auf die schwache Trainingsbeteiligung " zurückführt.

 

Viele technische Fehler

 

Nach der glücklosen Anfangsoffensive der Gäste wusste sich Gersprenztal zu steigern, übernahm das Kommando und setzte sich schnell auf drei Treffer ab - und ging mit einem Vier-Tore-Vorsprung in die Pause. "Entschieden war da natürlich noch nichts und wir haben auch nach dem Seitenwechsel auf Augenhöhe gespielt", sah Köhl erneut einen guten Start.

 

Doch mit zunehmender Dauer häuften sich - analog zur ersten Hälfte - wieder die technischen Fehler, immer wieder schlichen sich individuelle Patzer ein. "Uns hat die Sicherheit gefehlt, die man sich eigentlich im Training holen kann. Wenn aber über mehrere Wochen nur vier, fünf Spielerinnen in den Übungseinheiten sind, dann passiert so etwas", haderte der Bibliser Coach.

 

Gersprenztal nutzte die Gunst der Stunde und legte über 16:13 und 19:16 vor. Beim 19:19 gelang der Köhl-Sieben dann tatsächlich noch einmal der Ausgleich, aber nach drei Gegentreffern in Folge zum 19:22 war die Entscheidung gefallen. Biblis kämpfte sich noch auf 21:22 heran, ehe das Tor zum 21:23 die letzten Hoffnungen zunichte machte.

Der finale Treffer der Gäste zum 22:23-Endstand kam zu spät.

 

FSG-Tore: Schnellbach (7/2), Romano (5), Laudenbach (3), Kreimes, Drekovic, Götz (je 2), Argentino (1).

 

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