„Richtig bitteres Ende für uns“

HANDBALL-BEZIRKSOBERLIGA - Vierte FSG-Niederlage in Folge 

 

Maßlose Enttäuschung herrschte am Sonntag bei den Handballerinnen der FSG Biblis/Gernsheim. Das Bezirksoberliga-Team von Trainer Bernd Seiberth zeigte bei der HSG Fürth/Krumbach „eine richtig gute Leistung“, wie der Coach meinte, stand aber am Ende mit leeren Händen da, verlor mit 27:28 (15:15). 

 

„Das war ein richtig bitteres Ende für uns“, so Seiberth. „Jetzt gilt es, in dieser Woche Aufbauarbeit zu leisten und die guten Aspekte aus diesem Spiel in den Vordergrund zu stellen, um dann im Heimspiel gegen Egelsbach endlich wieder zu punkten“, richtete der FSG-Trainer den Blick nach der vierten Niederlage in Folge gleich wieder nach vorne. 

 

In der ersten Hälfte hatten die Odenwälderinnen leichte Vorteile, führten 8:5 und 11:7 (17.), aber beim 13:13 (26.) war Biblis/Gernsheim wieder dran und ging nach dem Seitenwechsel beim 21:20 (40.) erstmals selbst in Führung.

„Wir haben im Angriff sehr gut gespielt, haben vor allem Liboria Romano und Bianca Buttgereit auf den Außenpositionen immer wieder schön in Szene gesetzt“, so Seiberth. In der Deckung hatten die Bibliserinnen allerdings ein paar Probleme, schafften es vor allem nicht, die Fürther Kreisläuferin in den Griff zu bekommen. 

 

Zu viele Fehler

 

So entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe bis in die Schlussphase. Beim 27:26 durch Lisa Götz waren noch viereinhalb Minuten zu spielen und Biblis in Überzahl. Fürths Trainer Franz-Josef Höly reagierte, brachte eine weitere Feldspielerin für seine Torfrau. Mit Erfolg: Die HSG egalisierte zum 27:27, aber Biblis war im Angriff.

 

„Leider haben wir dann wieder einen Fehler fabriziert, wodurch Fürth noch eine Chance bekam“, musste Seiberth mit ansehen, wie die Gastgeberinnen 20 Sekunden vor dem Ende tatsächlich noch zum 28:27-Endstand trafen. „Unter dem Strich haben wir ein paar Fehler zu viel gemacht, was von Fürth bestraft wurde“, bilanzierte Seiberth, wollte dann aber doch noch das Positive hervorheben: „Wenn wir immer so auftreten, werden wir auch bald wieder punkten.“

 

FSG-Tore: Liboria Romano (7), Lisa Götz (6/5), Bianca Buttgereit (5), Denise Neumann (4), Lisa Kreimes (3), Saskia Laudenbach (2). 

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