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FSG will Vorsprung vergrößern

HANDBALL-A-LIGA DAMEN - Heimspiel gegen Verfolger Zwingenberg

Die Ausgangsposition könnte für die FSG Biblis/Gernsheim nicht besser sein: Vor dem Spitzenspiel der Frauen-Bezirksliga A, morgen um 15 Uhr in der Pfaffenauhalle, ist der Absteiger mit 12:0 Punkten souveräner Tabellenführer. Gegner TuS Zwingenberg II könnte angesichts von 9:3 Punkten selbst bei einem Sieg nicht an den Ried-Handballerinnen vorbeiziehen.

Aber mit einer Niederlage möchte sich FSG-Trainer Bernd Seiberth erst gar nicht beschäftigen, auch wenn er die Zwingenbergerinnen als bislang stärksten Kontrahenten ansieht: „Ich habe sie bei ihrem 19:14-Sieg in Heppenheim beobachtet. Sie sind wirklich gut, vor allem defensiv“, warnt der erfahrene Coach, schiebt dann aber gleich nach: „Unser Ziel ist es, bei allem Respekt, die nächsten Punkte einzufahren und uns weiter abzusetzen, uns ein Polster zu den Verfolgern zu verschaffen.“

Seiberth lobt TuS-Torhüterinnen

Die Grundlage für einen Heimsieg soll in der eigenen Abwehr gelegt werden. „Da müssen wir an die gute Vorstellung der letzten Woche anknüpfen“, so Seiberth mit Blick auf den jüngsten 19:13-Erfolg gegen den Tabellenvierten Büttelborn. „Das war schon ein Spitzenspiel, in dem wir auf den Punkt unsere Leistung abgerufen haben und so muss es jetzt wieder sein.“ Verbesserungsmöglichkeiten sieht der FSG-Trainer natürlich auch. Besonders im Angriff: „Da müssen wir unsere Chancen wieder besser verwandeln.“

Bei der Landesliga-Reserve aus Zwingenberg warnt er besonders vor den beiden erfahrenen Torhüterinnen, „die richtig gut sind“, so Seiberth, und vor der Ausgeglichenheit: „Sie können von allen Positionen Tore machen, sind sehr homogen.“

Drekovic und Özyurt verletzt

TuS-Spielertrainerin Martina Reinhardt, die auf viel Erfahrung bis hin zur 2. Bundesliga zurückblicken kann, sieht Biblis/Gernsheim als Favorit, will der FSG aber „ordentlich Paroli bieten“. „Wir bekommen es mit einer sehr eingespielten Mannschaft zu tun, die ein hohes Tempo gehen kann. Da müssen wir vor allem unsere eigenen Fehler im Angriff minimieren, um nicht zu viele Konter zu kassieren. Chancenlos sind wir aber keineswegs“, erklärt Reinhardt.

Für die Bibliserinnen spricht, dass nahezu alle Spielerinnen an Bord sind. Bis auf Amina Drekovic und Torhüterin Demet Özyurt, die beide verletzt sind, hat Seiberth seine Bestbesetzung am Start. Und der Coach schaut auch schon etwas über das Spitzenspiel hinaus. Bis Weihnachten hat die FSG mit den Spielen gegen Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden und Roßdorf nur noch zwei Aufgaben vor sich – und die sind beide lösbar.

„Wenn wir gegen Zwingenberg gewinnen, dann haben wir sehr gute Chancen, auch ohne Verlustpunkt in die Weihnachtspause zu gehen. Das wäre natürlich klasse und dafür werden wir jetzt alles tun“, betont Seiberth.


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