Herber Rückschlag für die FSG

HANDBALL-BEZIRKSOBERLIGA - 15:20 gegen Schlusslicht 

 

Eine Riesen-Chance, sich aus dem Abstiegskampf zu befreien, haben die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Biblis/Gernsheim verpasst. Das Team von Trainer Bernd Seiberth unterlag in eigener Halle dem Schlusslicht HSG Bieberau-Modau mit 15:20 (11:12). „Und das auch noch völlig verdient“, wie Seiberth im Anschluss enttäuscht zugeben musste. 

 

Durch die Niederlage schrumpft der Vorsprung der Bibliserinnen auf Bieberau auf drei Punkte, immerhin spricht noch der direkte Vergleich für die Gurkenstädterinnen, die im Hinspiel souverän mit 27:19 gewonnen hatten. Sollte es im Abstiegskampf am Ende eine Punktgleichheit geben, zählt der direkte Vergleich.

 

Dass man sich im FSG-Lager bereits mit solchen Rechenspielen beschäftigen muss, liegt am extrem schweren Restprogramm: „Von den letzten fünf Spielen der Saison haben wir vier gegen die Top Vier der Liga. Da müssen wir uns gehörig steigern und versuchen, irgendwo noch ein paar Punkte zu holen“, erklärte Seiberth, unterstrich aber auch: „Dass wir dazu in der Lage sind, haben wir in der Hinrunde gezeigt.“ 

 

Schwächen in der Offensive

 

Gegen Bieberau-Modau geriet Biblis schnell mit 1:3 und 3:6 (14.) ins Hintertreffen. Danach stabilisierte sich die FSG zwar etwas, schaffte es aber kein einziges Mal, in Führung zu gehen. Nach dem 11:11 (29.) gelang den Gästen ein Halbzeit-übergreifender 5:0-Lauf zum 16:11 (37.).

 

Das war bereits die Vorentscheidung. „Davon haben wir uns nicht mehr erholt“, gab Seiberth zu. Über 13:19 (50.) setzte es eine unerwartet klare 15:20-Niederlage gegen eine Mannschaft, die den Kampf um den Klassenerhalt offensichtlich angenommen hat. 

„Bieberau wollte den Sieg heute mehr und hat das 60 Minuten lang mit einer aggressiven Deckung und einer starken Torwart-Leistung gezeigt“, bilanzierte der FSG-Trainer. Mit der eigenen Deckung war Seiberth noch einigermaßen zufrieden, aber der Angriff gefiel ihm gar nicht: „Da haben wir viel zu viele Fehler fabriziert und das hat sich gerächt.“

 

FSG-Tore: Liboria Romano (8/4), Lisa Kreimes, Lisa-Maria Argentino, Denise Neumann (je 2), Lisa Götz (1/1).

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