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Biblis/Gernsheim bangt um Einsatz von Laudenbach

HANDBALL-BEZIRKSOBERLIGA - FSG gegen TV Siedelsbrunn 

 

"Nachlegen" lautet die Forderung von Bernd Seiberth, dem Trainer des Frauenhandball-Bezirksoberligisten FSG Biblis/Gernsheim. „Wir wollen den Schwung aus dem letzten 27:19-Sieg gegen Bieberau-Modau mitnehmen und nun auch gegen den TV Siedelsbrunn gewinnen“, so der Coach. 

 

Die FSG empfängt die Gäste aus dem Odenwald bereits am Samstag um 15 Uhr in der Pfaffenauhalle und will dabei die Gunst der Stunde nutzen: „Eigentlich war Siedelsbrunn einer der Titelkandidaten, hat aber durch die Verletzungen einiger Leistungsträgerinnen zuletzt geschwächelt“, hat Seiberth beobachtet. „Allerdings kann genau das den Gegner auch gefährlich machen“, so der Trainer. „Sie werden hier sicherlich alles geben, um nach ihrer ersten Heimniederlage gegen Dornheim wieder in die Spur zu kommen.“

 

Aktuell liegt Biblis/Gernsheim als Aufsteiger mit 6:6 Punkten auf Tabellenplatz sechs und damit sogar vor dem Favoriten aus Siedelsbrunn (8., 5:5 Punkte). „Wir müssen von Anfang an hellwach sein und vor allem in der Deckung richtig hart arbeiten“, fordert Seiberth. Zudem gilt es in der Offensive die technischen Fehler und Ballverluste auf ein Minimum zu reduzieren, um nicht die schnellen Gäste-Spielerinnen um Torjägerin Selin Büyükodabasi ins Rollen kommen zu lassen. 

 

Personell sieht es bei Biblis/Gernsheim nicht ideal aus: Saskia Laudenbach wird wohl verletzungsbedingt passen müssen und Bianca Buttgereit, die zuletzt eine starke Leistung in Bieberau zeigte, ist aus beruflichen Gründen wohl nicht mit dabei. „Ich hoffe noch, dass sie es rechtzeitig schafft, aber das ist schon ein dickes Fragezeichen“, so Seiberth. 

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