FSG hält Aufstiegskurs

HANDBALL-A-LIGA Damen - Biblis/Gernsheim lässt Verfolger Zwingenberg beim 29:18 keine Chance 

 

Ein weiteres Ausrufezeichen im Meisterschaftsrennen setzten die Handballerinnen der FSG Biblis/Gernsheim. Im Spitzenspiel der Bezirksliga A fertigte das Team von Trainer Bernd Seiberth den Verfolger TuS Zwingenberg mit 29:18 (16:10) ab und bleibt mit 14:0 Punkten allein auf weiter Flur. Die Zwingenbergerinnen liegen mit 9:5 Zählern weiter auf Tabellenrang zwei, waren aber an diesem Tag völlig chancenlos. 

 

„Das war eine wirklich gute Leistung von uns“, fand Bernd Seiberth. „Wir waren von Anfang an hellwach und hatten in Torhüterin Lea Milius einen starken Rückhalt“, zollte der Trainer seiner Keeperin großen Respekt, zumal sie angeschlagen in die Partie gegangen war. 

 

In der Offensive war es Lisa Götz, die glänzend Regie führt, am Ende selbst auf sechs Treffer kam, aber immer auch ein gutes Auge für ihre Mitspielerinnen hatte. „Wenn man etwas kritisieren möchte, dann vielleicht die Wurfausbeute. Wir haben einige sehr gute Möglichkeiten ausgelassen“, haderte Seiberth, der jedoch gleich nachschob: „Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Ich bin sehr stolz auf die Mädels.“ 

 

Martina Reinhardt, Spielertrainerin der Gäste, erkannte die Überlegenheit der Bibliserinnen neidlos an: „Die FSG ist absolut verdient Tabellenführer. Wir konnten nur in der ersten Viertelstunde einigermaßen mithalten. Danach hat Biblis jeden Fehler von uns ausgenutzt und mit zunehmender Dauer fehlten auch Konzentration und Kondition bei uns“, musste Reinhardt zugeben. 

 

Beim 5:4 (8.) lag Zwingenberg in Führung, doch Biblis ließ sich nicht beirren, legte seinerseits ein 9:7 (15.) vor und baute den Vorsprung über 11:8 und 14:9 bis zur Pause auf 16:10 aus. Im zweiten Abschnitt machten die Gastgeberinnen – gestützt auf die stabile Defensive und mit einem starken Gegenstoßspiel – weiter Druck und ließen die Zwingenbergerinnen nicht mehr entscheidend verkürzen. 

 

„Wir hatten keine echte Chance mehr“, so die Zwingenberger Trainerin. Als Liboria Romano, die mit neun Treffern beste FSG-Torschützin, mit einem Doppelpack das 25:14 herstellte, war die Partie längst zu Gunsten des Spitzenreiters entschieden.

„Jetzt wollen wir natürlich weiter nachlegen, wollen unseren Vorsprung an der Spitze weiter ausbauen“, richtete Bernd Seiberth nach dem Spitzenspiel seinen Blick gleich wieder nach vorne: Am 9. Dezember muss die FSG noch in Weiterstadt (8.) ran, am 15. kommt zum Jahresabschluss die SKG Roßdorf (5.), ehe sich eine Pause bis zum 2. Februar anschließt. 

 

Klare Ansage von Seiberth

 

„Unser Ziel ist es, ohne Minuspunkt in die Pause zu gehen. Das ist angesichts unserer derzeitigen Verfassung absolut drin“, erklärt Seiberth, dessen großes Ziel direkter Wiederaufstieg schon vor Weihnachten deutliche Konturen annehmen könnte. 

 

FSG-Tore: Liboria Romano (9/1), Lisa Götz (6/1), Kerstin Bonifer (4), Julia Höfle, Julia Schiefer, Tina Bonifer (je 2), Janina Werner, Zeynep Durmaz (je 1).

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